Rekord: 22 Millionen Deutsche kaufen Weihnachtsgeschenke online
Laut aktueller Studien des Hightech-Verbands BITKOM und des Centre for Retail Research freut sich das Online-Shopping zum Weihnachtsgeschäft über einen neuen Höchststand.
Rund 22 Millionen Deutsche werden ihre Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen. Weitere 17 Millionen können sich vorstellen Online einzukaufen, sind aber noch unentschlossen. Das sind 57 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht knapp jedem dritten Bundesbürger ab 14 Jahren so die BITKOM Studie.
Computerspiele, Smartphones, PCs, Flachbild-Fernseher und Digitalkameras stehen dabei ganz oben auf den Wunschzetteln.
Rund 8,2 Milliarden Euro werden in diesem Jahr Online für Weihnachtseinkäufe ausgeben, berechnet eine Studie des Centre for Retail Research. Das ist eine Steigerung um 1,2 Milliarden Euro (17,3 Prozent) gegenüber dem Vorjahr und entspricht einem Sechstel (14,4 Prozent) des weihnachtlichen Gesamtumsatzes. Den Großteil machen selbstverständlich Geschenke aus. Die Offlineverkäufe gehen im Gegenzug leicht zurück.
2,4 Millionen der Online-Shopper haben bereits jetzt ihre Geschenke für Weihnachten im Web besorgt. Vor allem junge Menschen ordern ihre Weihnachtsgeschenke im Netz.
In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren gehen 44 Prozent im Internet auf Shopping-Tour. Auch jeder siebte Senior ab 65 Jahren kauft im Web ein (14 Prozent). Kleinere Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern: Während 33 Prozent der Männer Präsente im Web ordern wollen, sind es bei den Frauen 29 Prozent. Überdurchschnittlich häufig kaufen Angestellte Weihnachtsgeschenke im Web (41 Prozent), bei den Arbeitern sind es lediglich 29 Prozent.
Im europäischen Vergleich liegen die Online-Weihnachtskäufe der Deutschen unter dem Durchschnitt von 16 Prozent. Schlechter schneiden nur Spanien mit sechs Prozent und Italien mit vier Prozent ab. Besonders onlineaffin zeigen sich dagegen britische und norwegische Haushalte. Sie geben 22 Prozent ihres Weihnachtsbudgets im Internet aus. Über dem Europadurchschnitt liegen zudem Schweden (21 Prozent), Frankreich (19 Prozent), Dänemark (19 Prozent) und die Niederlande (18 Prozent).